Die Freiheitliche Jugend

Skandalös: Arabischer Elternbrief
Montag, 23. November 2009 um 13:13 Uhr

michael-demanega_fj_63Was sich letztlich am Salurner Kindergarten zugetragen hat, zeigt in erschreckender Art und Weise, wohin falsch verstandene Toleranz führt. Im deutschen Kindergarten von Salurn wurde ein Elternbrief in arabischer Sprache verteilt, in welchem äußerst bedenkliche Ratschläge bezüglich Sprachgebrauchs in den Familien enthalten sind. Demnach werden die Eltern darin aufgefordert, nicht die Sprache des Gastgeberlandes zu erlernen und zu sprechen, sondern jene aus den arabischen Herkunftsländern.

Dies steht offensichtlich im klaren Gegensatz zum pädagogischen Konzept, wonach die Kinder in den Familien eine Bezugsperson haben sollten, mit der sie in der Unterrichtssprache sprechen. Der Fall verdeutlicht, dass das Personal in den öffentlichen Bildungs- und Erziehungsinstitutionen eine falsch verstandene Toleranz aus der Hüfte heraus praktiziert und scheinbar nicht imstande ist, pädagogische Konzepte ziel-gerecht und konsequent umzusetzen.

Besonders in Salurn an der Sprachgrenze können derartige Vorfälle nicht toleriert werden, wo die deutsche Sprache und Kultur seit jeher gefährdet sind. Auch wenn dieser Brief nur verteilt wurde, um die alltäglichen Abläufe leichter erklären zu können, ist dies sicher das falsche Signal wenn man Integration als Bringschuld ansieht. 

Letztendlich muss jedem in der einheimischen Bevölkerung klar sein, dass die zunehmende Präsenz von Ausländern zu einem Mehraufwand an Arbeitsleistung in allen Bereichen führen wird – in allen öffentlichen Einrichtungen und besonders in den Schulen. „Multikulturalismus“ ist eben nicht nur ein immer währendes Straßenfest, sondern eine Belastung für jene, die täglich berufsbedingt mit diesen Problemen konfrontiert werden.

Wir verlangen, dass der Gebrauch unserer Sprache im Unterricht verpflichtet wird und dass Kinder, die aufgrund familiärer Bedingtheit nicht imstande sind, der Unterrichtssprache zu folgen, in eigenen Sprachschulen unterrichtet werden, bis sie die Sprachkenntnisse erlangt haben. Zudem fordern wir klare Vorgaben durch die höheren Stellen in Politik und Verwaltung und dass deren Umsetzung konsequent überprüft wird.

Dr. Katrin Mall, Freiheitliche Schulsprecherin

Dr. Arno Mall, Freiheitlicher Bezirkssprecher und Gemeinderat in Salurn

Michael Demanega, Landessprecher der Freiheitlichen Jugend

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