Die Freiheitliche Jugend

Brixner Band „Frei.Wild“ nun plötzlich salonfähig?
Mittwoch, 04. November 2009 um 17:03 Uhr
michael-demanega_fj_63Kaum steht die Brixner Band Frei.Wild in den deutschen „Charts“, sind sie offensichtlich der Liebling der Südtiroler Medien. Sowohl die „Neue Südtiroler Tageszeitung“, als auch die Athesia-Medien berichten lang und breit über die angebliche Südtiroler Vorzeigeband. Es klingt dabei besonders merkwürdig, wenn gerade die Athesia-Medien über Frei.Wild berichten.

Zur Geschichte: die Freiheitliche Jugend organisierte im September 2008 ein Rock-Konzert mit Frei.Wild als Hauptband. Nachdem dies aber einigen bundesdeutschen Fans von Frei.Wild sauer aufgestoßen war, meldete sich die „Dolomiten“ im Landtagswahlkampf zu Wort, um einerseits zu belegen, wie „brachial“ Frei.Wild doch sei („Jetzt liegst du am Boden, liegst in deinem Blut. Das Blut auf meinen Fäusten, ich find‘ das steht mir gut“, Dolomiten am 3. Oktober 2008 von Dolomiten-Redakteur „ler“) und um andererseits zu belegen, wie „rechtsextrem“ wir Freiheitlichen seien (Dazu hat man sich auf Fans und Plattenfirmen berufen und so getan, als handle es sich dabei um Politik-Experten).

 

3 Wochen vor einer Landtagswahl war dies natürlich der passende Zeitpunkt, um jenen eines auszuwischen, die die Mehrheit der SVP in Frage stellten. Und ganz zufällig hat die SVP in dieser Zeit auch noch ein Dolomiten-Inserat mit ausgiebigen Unterstellungen gegen uns Freiheitliche geschaltet (Damit beschäftigen sich noch die Gerichte). Der große Widerspruch in dieser Negativ-Kampagne der Athesia: in der Athesia-Filiale Bozen wurde ein eigener Bereich mit Frei.Wild-Fanartikeln eingerichtet. Und jetzt, wo Frei.Wild die deutschen Charts stürmt, findet man die Musik von Frei.Wild plötzlich nicht mehr brachial und brutal, sondern man ist offensichtlich stolz darauf. Die Frei.Wild-Musik mit Texten wie „Jetzt liegst du am Boden, liegst in deinem Blut. Das Blut auf meinen Fäusten, ich find‘ das steht mir gut“ ist plötzlich nebensächlich. Es zählt nur noch der Erfolg der Band. Was soll man von derartigen Widersprüchlichkeiten halten? Nicht viel. Man nimmt sie zur Kenntnis und macht sich seine Gedanken über die „Dolomiten“.

Michael Demanega
Landessprecher der Freiheitlichen Jugend

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