| 1000 € für Zigarettenstummel - lebenslange Haft für weggeworfenen Müllsack? |
| Donnerstag, 09. Juli 2009 um 14:58 Uhr | |||
Wieder einmal mehr beweist uns die italienische Regierung, dass sie ohne Vernunft arbeitet und nicht die nötige Objektivität besitzt, wenn sie neue Gesetze ausarbeitet und verabschiedet. Zuerst übertriebene Verkehrsstrafen und jetzt 500 bis 1000 Euro Geldstrafen für das Wegwerfen eines Zigarettenstummels oder eines Kaugummis. Was passiert, wenn sie jemanden erwischen, der einen Müllsack aus dem Fenster wirft? Bekommt er dann lebenslange Haft? Nicht, dass ich gegen eine Bestrafung bin, aber sie sollte dem Ausmaß des Vergehens angepasst werden. Eine Strafe von 30 bis 40 Euro wäre sicherlich vertretbar, denn in Zeiten wie diesen sind sogar solche Beträge für einen Normalverdiener sehr schmerzhaft. Mit solchen Gesetzen macht sich die Regierung einfach nur noch unbeliebter als sie es schon ist und gleichzeitig beweist sie wieder einmal mehr, dass ihr der Bezug zum Volk fehlt. Wer, bitteschön, hat schon 1000 Euro einfach nur so herzunehmen, wenn er einen Zigarettenstummel auf den Boden wirft? Es muss endlich Schluss sein mit diesen absurden Gesetzen und mit dieser Abzockerei.Die Regierung soll Gesetze für das Volk und nicht gegen das Volk veranlassen, ansonsten wird sich die Bevölkerung nie von einer Regierung vertreten fühlen. Ich fordere deshalb mehr Politik mit Hausverstand, an Stelle einer Politik, die den Normalverdiener in den Ruin treibt. Arnold Kemenater F-Jugend Stellv. Landessprecher Kommentare (4)
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Lebenslange Haft für weggeworfenen Müllsack?
Hallo Arnold,
Strafen
...dafür dürften Verleumdungsklagen bald schon der Vergangenheit angehören. Wenn man das, was der Herr Staatsanwalt Bisignano gemacht hat, uminterpretiert, dann bedeutet das konkret: Man kann sagen, was man will, man muss nur im Nachhinein dazusagen, dass es Ironie war.
Wo bleibt die Belohnung für all jene, die sich nichts zu Schulden kommen lassen?
Mir fällt an diesen Diskussionen immer wieder auf, dass NIE die Rede davon ist, was jene Menschen als Belohnung von welcher Regierung auch immer erhalten, die sich an alle Spielregeln halten und sich nie etwas zu Schulden haben kommen lassen.
Auch Gemeindestrafen lassen aufhorchen...
Vor gut einem Jahr bekam der Freiheitliche Gemeinderat Fritz Arbter aus Vintl einen Bescheid der Gemeinde zugestellt. Vor der Pizzeria, welche er zusammen mit seiner Frau führt, befestigte er für ca. 2 Wochen eine Fahne der FJ an einer Straßenlaterne. Vorher hing an der selben Stelle jahrelang eine Fahne der Bierbrauerei Forst.
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