Die Freiheitliche Jugend

Wohnbaupolitik der Landesregierung ist Preistreiber Nummer 1
Dienstag, 19. August 2008 um 00:00 Uhr

6_michael-demanega_fp_63Der Landessprecher der Freiheitlichen Jugend, Michael Demanega, begrüßt die Tatsache, dass nun auch die Jugendorganisation der SVP die freiheitliche Urforderung nach Bausparverträgen übernommen hat. Von Exponenten der Regierungspartei erwarte man sich allerdings auch Taten und nicht nur Ankündigungen.

„Eine eigene Wohnung ist im teuren Südtirol für einen Jugendlichen kaum leistbar. Dabei trägt die Subventions-Manie der Landesregierung keinesfalls zu niedrigeren Mietpreisen bei. Im Gegenteil: wie die ehemalige Präsidentin des Wohnbauinstitutes, Rosa Franzelin, mehrmals erklärt hat, wird der Mietpreis in Südtirol genau um den Betrag erhöht, den die Landesregierung im Sinne des Wohngeldes ausbezahlt. Also wandern die Millionen von der Landesregierung zu den Vermietern und nicht zu den Mietern. Die theoretischen Genussträger, die Mieter, müssen mit der Realität noch höherer Mietpreise zurechtkommen, was wieder einmal belegt, wohin der Subventions-Irrsinn führt “ erklärt Michael Demanega, Landessprecher der Freiheitlichen Jugend, in einer Presseaussendung.

Das Problem sei auch nicht über noch mehr Sozialwohnungen in den Griff zu bekommen, wie von der Landesregierung geglaubt. Der Bedarf an Sozialwohnungen sei in Südtirol nämlich laut Amtsdirektor für Wohnungsbau, Adolf Spitaler, für die einheimische Bevölkerung ohnehin bereits gedeckt und komme in Zukunft nur noch den Zuwanderern zugute.

„Es schaut so aus, als ob der Landeshauptmann künftig alle Südtiroler in Sozialwohnungen sehen möchte, was natürlich den Einfluss der Politik auf die Südtiroler Gesellschaft erhöht. Die Alternative kann angesichts steigender Preise im teuren Südtirol aber nur in der Eigenkapitalbildung liegen. Daher wäre das Konzept Bausparen auch ein ordentliches Konzept für Südtirols Zukunft, um den Südtirolern die Möglichkeit zu bieten, in absehbarer Zeit ein Eigenheim zu erwerben. Jugendliche könnten frühzeitig mit dem Bausparen beginnen und somit den Traum vom Eigenheim verwirklichen. Mehrmalige Aufforderungen der Freiheitlichen, die Landesregierung solle die Verwirklichung des in Deutschland und Österreich bewährten Prinzips des Bausparens auch für Südtirol überprüfen, haben die Landesregierung allerdings nicht zum Einlenken bewogen. Neben Landesrat Cigolla hat sich kein Mitglied der Landesregierung mit dem Bausparen beschäftigt und Cigolla hat lediglich festgestellt, dass es das Konzept Bausparen bei den Banken bereits gebe. Stattdessen ist der Rest der Landesregierung wohl „Stolz auf Südtirol“ und die Südtiroler Mietpreise, die durch die eigene Wohnbaupolitik unerschwingliche Rekordhöhe erreicht haben!“ so Demanega abschließend.

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