| Klares Nein zu gemischtsprachigen Schulen! |
| Mittwoch, 20. Juli 2011 um 15:30 Uhr | |||
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„Dass sich der Fremdsprachenunterricht in Südtirol verbessern muss, wissen wir nun seit Jahren. Noch immer wird Italienisch beispielsweise als Literatursprache und nicht als Fremdsprache unterrichtet, was der Spracherlernung natürlich nicht dient. Deshalb aber gleich gemischtsprachige Schulen verlangen, geht eindeutig zu weit!“ stellt Demanega klar. Zwar sei im JG-Vorschlag vorerst nur davon die Rede, bestimmte Fächer in Französisch oder Englisch zu unterrichten. Es dürfe aber angenommen werden, dass man insgeheim auch Italienisch meine, so Demanega. „Derartige Schuldmodelle bleiben für eine ethnische Minderheit problematisch, egal ob mit oder ohne Italienisch. Die unmittelbare Folge wäre nämlich die, dass sich stärker als bisher Fremdwörter in unsere Muttersprache einschleichen würden, was die einwandfreie Erlernung unserer Muttersprache natürlich belastet. Ebenso fragwürdig wie das offene Abrücken vom muttersprachlichen Prinzip ist der Vorschlag, den Jugend- und Sportbereich gemischtsprachig auszurichten. Das ist nicht innovativ, sondern seit Jahrzehnten linke Strategie, um unsere Identität aufzuweichen. Wenn die SVP-Jugend nun auf diese Linie aufspringt, dann beweist sie nicht Innovation, sondern eine grobe Orientierungslosigkeit, die für eine ethnische Minderheit tödlich ist“, so Demanega abschließend.
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