| Schilderstreit: Wie lange wollen wir eine Regelung hinauszögern? |
| Freitag, 06. August 2010 um 13:12 Uhr | |||
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Wenn einige aus dem Tourismusbereich glauben, dass wir wegen der italienischen Gäste jeden Flur- und Ortsnamen auf Druck, so wie einst Tolomei übersetzen müssen, dann ist das einfach nur mehr billig und beweist einmal mehr, dass wir für Geld alles machen würden. Wäre der italienische Gast wirklich nicht in der Lage sich ohne die faschistischen Übersetzungen im unseren Land zu orientieren, dann dürfte er sich nie über den Brenner wagen, oder gibt es in Österreich oder Deutschland etwa auch pseudonyme Übersetzungen? Wir müssen endlich aufhören zu kuschen und zu unserer Sprache, Kultur sowie zu den deutschen und ladinischen Ortsnamen stehen, denn nur so gibt es eine gerechte Lösung und nur so sind wir imstande faschistisches Unrecht aus unseren Land zu verbannen. Wie lange wollen wir also die Regelung hinauszögern? Wahrscheinlich wird es bei den nächsten Wahlen wieder auf dem Wahlprogramm der SVP stehen und wir sind von einer gerechten Lösung meilenweit entfernt.
Arnold Kemenater Kommentare (1)
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