| Freiheitliche beteiligen sich nicht an Aktion gegen Davide Orfino |
| Donnerstag, 15. Juli 2010 um 20:26 Uhr | |||
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Orfino soll Amt probeweise übernehmen - Linke Meinungsmache in Jugendzentren und -vereinen muss gleichermaßen thematisiert werden! Wir Freiheitlichen halten uns bewusst aus der parteiübergreifenden Aktion gegen Davide Orfino als Jugendansprechpartner in der Stadt Sterzing heraus. Selbstverständlich sind für uns bestimmte Ansichten und Meinungen Orfinos bedenklich. Es sei erwähnt, dass die Freiheitlichen Gemeinderäte von Sterzing gegen die Ernennung gestimmt haben. Wir sind allerdings der Meinung, dass man einem 20-Jährigen durchaus ein Amt wie jenes des italienischen Jugendansprechpartners der Stadt Sterzing anvertrauen kann. Das Amt ist bekanntlich mit keinerlei Machtbefugnis ausgestattet, da jeder Akt mit einem deutschen Jugendansprechpartner der politischen Mehrheit koordiniert wird und über den Schreibtisch des Bürgermeisters läuft. Für uns geht es grundsätzlich nicht an, dass man einen 20-Jährigen ein Leben lang in eine bestimmte Ecke schiebt und für Äußerungen und Handlungen verantwortlich macht, die in der Jugendzeit getätigt werden. Damit trägt man wenig zu einer Besserung bei. Davide Orfino wird sich in der Realität als italienischer Jugendkoordinator in Sterzing beweisen müssen und es wird sich zeigen, was an den Vorwürfen dran ist und was nicht. Jeder Jugendliche verdient sich aber zuallererst einmal eine Chance und natürlich auch eine zweite Chance – insofern begangene Fehler bereut werden. Das muss sowohl für deutsche und ladinische Jugendliche gelten, als auch für italienische Jugendliche! In derartigen Fällen fragt man sich nämlich immer wieder: Haben wir uns nicht alle irgendwann einmal die eine oder andere Äußerung und Handlung erlaubt, die wir im Nachhinein vielleicht bereuen? Wer kann schon behaupten, noch nie aus jugendlichem Überschwang heraus einen Fehler begangen zu haben? Klar ist, dass sich Orfino in einem derartigen Amt keinen Fehlgriff leisten können wird, da jede Handlung und Äußerung durch die Öffentlichkeit auf Schritt und Tritt verfolgt wird. Bei zweifelhaften Äußerungen muss natürlich hart durchgegriffen werden, indem es zu einer Amtsenthebung kommt! Man sollte dann aber auch konsequent genug sein und jene Verantwortlichen im Jugendbereich unter die Lupe nehmen, die sich heute scheinbar alles leisten können und die in Jugendzentren und Jugendeinrichtungen die Jugendbetreuung mit linker Gesellschaftspolitik vermischen. Dort steht jede patriotische Gesinnung bereits unter Generalverdacht! Wenn Verantwortungsträger im Jugendbereich politische und ideologische Meinungsmache betreiben, dann müssen sowohl Jugendbetreuer in Jugendzentren, als auch politische Jugendkoordinatoren der Stadt Sterzing zur Verantwortung gezogen werden! L. Abg. Ulli Mair,
Freiheitliche Generalsekretärin
Michael Demanega,
Landessprecher der Freiheitlichen Jugend
Kommentare (5)
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Ohne Worte
"Orfino soll Amt probeweise übernehmen - Linke Meinungsmache in Jugendzentren und -vereinen muss gleichermaßen thematisiert werden!"
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Ganz ehrlich: Ich bin enttäuscht von der Freiheitlichen Partei in Süd-Tirol! Auch wenn einige Punkte von Sven Knoll vielleicht nicht ganz so ernst zu nehmen sind, so geht es dann schon ums Prinzip. Gewisse Äußerungen Orfinos stammen nämlich nicht aus einer gewissen "Jugendzeit", sondern sind vielleicht gerade einmal ein halbes Jahr alt. Und außerdem handelt es sich hierbei nicht nur um Facebook-Freundschaften, sondern auch um Facebook-Gruppen-Mitgliedschaften in eindeutig neofaschistischen Vereinen, wie z.B. "CasaBolzano". Ihre Aussagen, Herr Demanega, klingen eher so als würden Sie Orfino verteidigen und das finde ich zum schämen! Ich war und bin immer ein Sympathisant der Freiheitlichen gewesen, aber diese Aussagen stimmen mich schon zum Nachdenken an. Davide Orfino ist und bleibt ein Anhänger des Neo-Faschismus: Das belegen mehr als genug Beweise VON HEUTE und NICHT aus seiner "Jugend"! Und wenn sich die Freiheitlichen nicht an der Aktion gegen einen Faschisten beteiligen, so werde ich mein Kreuzerl bei der nächsten Wahl wohl überdenken müssen.
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