| Verhältnis zwischen ladinischen Freiheitlichen und der Partei |
| Dienstag, 13. Juli 2010 um 14:12 Uhr | |||
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Angesichts der letzten Ereignisse möchte ich als Sprecher der ladinischen Freiheitlichen Jugend unsere Beziehung zur Partei klarstellen. Seit meinem Beitritt im Frühjahr 2009 und der Gründung der ladinischen FJ ist nicht viel Zeit vergangen. Dennoch hat es vollkommen ausgereicht, um sich ein klares Bild von der Partei und deren Mitglieder zu machen. Vorweg muss ich sagen, dass die Einstellung der Partei nie ladinisch-feindlich (wie es ansonsten leider oft in Südtirol der Fall ist) gewesen ist, im Gegenteil: so eine Begeisterung für die ladinische Kultur und deren Erhaltung habe ich, ehrlich gesagt, noch nie so stark erlebt wie bei den Freiheitlichen. Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft, Menschlichkeit, Respekt, Begeisterung und STARKE, GESUNDE IDEALE sind jene Werte, die wir an den Freheitlichen zu schätzen wissen. Jene Ideale, die leider heutzutage immer seltener werden. Wir wurden jederzeit unterstützt in all unseren Taten und nie, ich betone NIE, wurden wir gezwungen etwas zu tun, was wir nicht wollten. Man ist uns mit Rat und Mitteln beigestanden, hat jedoch nie versucht, unsere Entscheidungen zu beeinflussen. „Ihr Ladiner müsst selber wissen, was für euch Ladiner richtig und gut ist!“ betonte unser Parteiobmann Pius Leitner immer wieder. Eine vollkommene Autonomie der Ladiner innerhalb der Partei, basierend auf Vertrauen und Teamgeist ist das, was wir am meisten schätzen. „Wenn eppes brauchsch, laitesch mi un!“ bot uns Generalsekretärin Ulli Mair (und viele andere auch noch) immer wieder an. Nicht nur leere Worte, sei es von der FJ oder von der F, die Hilfe kam, immer wieder. Mehrmals waren entweder Pius, Ulli oder Sigmar bei unseren Veranstaltungen präsent und haben uns gezeigt, wie wichtig wir Ladiner für sie sind. Wir sind immer wie Mitglieder einer Familie behandelt worden, wo jede Meinung respektiert wird und wo wird Ladiner vollkommene Autonomie und Unterstützung genießen. Es ist wie in einer Eishockeymannschaft, wo alle zusammenspielen müssen, um zu gewinnen. Wenn jeder nur für sich alleine spielt, scheitert die ganze Mannschaft und das Ziel des Sieges wird nicht erreicht. In unserem Fall hat es bisher geklappt, denn unser Teamgeist ist nach wie vor unsere große Stärke, begleitet von einer tadellosen Parteispitze. Was uns Ladiner betrifft, können wir uns nur herzlichst bei der gesamten Partei, insbesondere bei der FJ und den Landtagsabgeordneten bedanken, denn Unterstützung zu geben, ohne jegliche Kontrolle zu verlangen und auszuüben, ist meiner Meinung nach ein Zeichen von Vertrauen und Vertrauen ist heutzutage etwas, dass sehr selten ist und mehr geschätzt werden sollte. Wenn man Vertrauen nicht schätzt, ist man es auch nicht Wert. So viel zum Verhältnis zwischen ladinische FJ mit Gemeinderatskandidaten und der Freiheitlichen Partei. Nochmals einen herzlichen Dank an alle, an Pius und Ulli, denn uns ist es wichtig, dass ihr wisst, dass wir euer Vertrauen zu schätzen wissen. Jëuni Freiheitlichen Gherdëina cun duc i candidac y cumëmbri P.S.: Zum Thema „Krise bei den Freiheitlichen“ noch ein Zitat vom ehemaligen US-Präsident John Fitzgerald Kennedy: Kommentare (0)
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