Die Freiheitliche Jugend

Presseaussendung: Realitätsferne Grüne Jugend
Samstag, 19. Juni 2010 um 12:21 Uhr

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Der Landessprecher der Freiheitlichen Jugend, Michael Demanega, freut sich über die grüne Kritik an seiner Presseaussendung zum Thema „Zuwanderung eine kulturelle „Bereicherung“?“ vom 16. Juni 2010. Die Grüne Jugend attestiert der Freiheitlichen Jugend in ihrer Kritik „Fremdenfeindlichkeit“ und „Hetze“.

„Die Grünen beweisen wieder einmal ihre Realitätsferne und Phantasiepolitik! Wenn wir von einem Scheitern der multikulturellen Gesellschaft sprechen, dann verschließen wir uns im Gegensatz zu den Grünen nicht vor den Realitäten in Paris, Berlin oder London, wo sich eindeutig gezeigt hat, wohin das multikulturelle Projekt führt. Gerade weil wir in Südtirol noch am Anfang dieser Entwicklung stehen, hat jede verantwortungsvolle Politik die Pflicht, aus den Fehlern zu lernen, die man in anderen europäischen Ländern und insbesondere in der Bundesrepublik Deutschland begangen hat! Dort sind heute die Probleme mit der Ausländergesellschaft und ihren subkulturellen Strukturen unüberwindlich! Wollen wir diese Fehler wirklich nachahmen? Oder wollen wir daraus lernen, indem wir die Probleme offen angehen und unserer Jugend auf der Grundlage einer klaren Zuwanderungspolitik gesicherte Zukunftsperspektiven bieten?“ so Demanega in einer Presseaussendung.

Für Demanega sei die Fremdenfeindlichkeit nicht Produkt einer Politik, die Probleme offen anspreche, sondern werde vielmehr durch eine Politik verursacht, die der Bevölkerung nicht mehr ein Gefühl des Vertrauens gebe.

„Fremdenfeindlichkeit entsteht dort, wo die Bevölkerung ihr Vertrauen in die Politik verloren hat und wo sie das Gefühl hat, mit ihren Problemen alleine gelassen zu werden. Gerade jene politischen Bewegungen, die im Gegensatz zu den linken Realitätsverweigerern die Diskussionen über Ausländer, Islam und Zuwanderung von den Stammtischen in demokratische Gremien verlagern, sorgen dafür, dass die Bevölkerung wieder Vertrauen in die demokratische Politik gewinnt! Die Südtiroler Landesregierung wäre gut beraten, wenn sie den Unmut in der Bevölkerung als Versagen der eigenen Zuwanderungspolitik verstehen würde, anstatt zum „Kampf gegen Rechts“ aufzurufen, wo es nicht mehr um das Bekämpfen von Extremismen geht, sondern um den Kampf gegen die Kritik an der eigenen Zuwanderungspolitik. Wozu das alles führt, haben die Jungen Grünen bewiesen, die durch das Vorgehen der Landesregierung ermutigt, jede Kritik an der multikulturellen Gesellschaft als Fremdenfeindlichkeit werten. Im Gegensatz zum Südtiroler Polit-Establishment hat der ehemalige sozialdemokratische Bundeskanzler Helmut Schmidt die multikulturelle Gesellschaft ganz klar als „Illusion von Intellektuellen“ (Die Zeit, 18 / 2004) bezeichnet. Ist Schmid damit für die Grünen und die Landesregierung ein „unverblümt fremdenfeindlicher Hetzer“?“ fragt sich Demanega abschließend.

Weiterführende Links:

Die Aussendung der Jungen Grünen auf "Südtirol News": "Fremdenfeindliche Freiheitliche Jugend"

Die Aussendung der Freiheitlichen Jugend vom 16. Juni 2010 auf "Südtirol News": "Zuwanderung eine kulturelle "Bereicherung"?"

Kommentare (7)Add Comment
Phantasus
20. Juni 2010
Un Adieu!

Ecce venit homo perditionis
magne consummans muros Babylonis.

Max Mussner
20. Juni 2010
Rechtsextremismus ist schlecht, Linkextremismus nicht?

In der Presseaussendungder Grüne Jugend wurde, nur über Rechtsextremismus gelästert. Dass dies schlecht ist weiß mittlerweile jedes Kind. Aber warum wird dann kein Wort über Linksextremismus gesprochen? Warum kann akzeptiert werden, dass Jugendliche einen Massenmörder und fälschlicherweise fast als Held bezeichnet, wie Che Guevara anhimmeln? Wenn man sich genauer darüber informiert, erfährt man, dass er auch einiger Zeit diktatorisch gehandelt hat und seine politische Gegner und Kritiker öffentlich hingerichtet hat. Meines erachtensist jene tat nicht weniger schlimm als jene der rechtsextremistischen Diktatoren, nur die Zahlen der Opfer dienen als Unterschiedsfaktor.
Es sollte endlich klar werden, dass Extremismus in BEIDEN Richtungen schlecht ist und man sollte endlich nebenbei auch die übliche Che-T-Shirts, genauso wie nazistische und faschischtische zeichen usw. verbieten.

Fazit:
Rechtsextremismus = schlecht
Linksextremismus = schlechts

und das sollte auch für die Landesregierung klar sein!

Michael Demanega
20. Juni 2010
Die ideologisch halbierte Wirklichkeit

Die Verantwortlichen blenden nicht nur den Linksfaschismus völlig aus der Extremismus-Forschung aus (wieso wohl?). Nein, sie blenden auch all die Probleme aus, die durch Ausländer verursacht werden! Ausländer werden in dieser ideologisch halbierten Wirklichkeit ausschließlich als Opfer dargestellt. Sie seien Opfer einer "ausgrenzenden" und "fremdenfeindlichen" Einheimischen-Gesellschaft, die ständig "hetze" und "schüre". Kurzum: Schuld sind immer die Einheimischen!

Weil diese ideologisch halbierte Wirklichkeit nicht mit jener Realität übereinstimmt, von der uns jene Jugendliche berichten, die immer wieder in Kontakt mit Ausländern kommen, geht die nun ausgerufene "Prävention" eindeutig nach hinten los! Was sollen wir jungen Mädchen sagen, die in öffentlichen Verkehrsmitteln von pubertierenden Ausländern blöd angemacht werden und die effektiv Angst haben (Nein, diese Probleme gehen nicht gleichermaßen von Einheimischen aus, sondern überdurchschnittlich von Jugendlichen mit Migrationshintergrund!)? Sollen wir ihnen erklären, dass ihre Angst nicht real ist, sondern nur von Politikern "geschürt" und aus Wahlkampfgründen populistisch "erfunden"?

Wer sich eine derartig einseitige "Prävention" leistet, löst keine Probleme, sondern verschlimmert die Situation erheblich! Aber: Haben wir uns mehr erwartet von einer Arbeitsgruppe, an deren Spitze ein Parteiobmann steht? Wir Freiheitlichen sind und bleiben die einzige Anlaufstelle für die einheimische Bevölkerung in Südtirol!

Freiheit!!!
21. Juni 2010
"Politisch voreingenommenen Jugendstudie"

Auch der L.Abg. Sven Knoll zeigt auf wie politisch einseitig und links die Jugendstudie gegen den Extremismus angelegt ist: "Da sich diese Studie offensichtlich mehr darum bemüht, eine Hetze gegen alles Tirol-Patriotische zu betreiben, anstatt sich ernsthaft mit politischem Rechtsextremismus auseinanderzusetzen, wird sie letztlich in ihrer Wirkung auch ergebnislos bleiben."
Hier nachzulesen: http://www.suedtiroler-freihei...ew/2116/1/

ko
21. Juni 2010
Anti Tirol Bewegung

Diese Studie ist ein einziger Witz, die größten Rechtsrdikalen die vor allem in Bozen beheimatet sind und Landesweit bekannt sind werden nicht einmal beachtet!

Alex
28. Juni 2010
Ok..

Es seits richtige SCHWUCHTELN!!!Mit enkren latenten schwuchtel beduerfnisse..wells olm a suendonbock fuer enkre schwuchtelheit finden..Scheiss nazi hurnssohn!!!

Martin Kofler
30. Juni 2010
...

Sehr schön geschrieben!
Hinsichtlich der links- und rechtsextremen Szenen bin ich mir sicher, dass es dabei in allererster Linie schlicht darum geht, Lärm zu machen - sprich Gewalt-Gelüste zur Geltung zu bringen, nicht etwa um das entsprechende politische Konzept (ob man es überhaupt als solches anerkennen kann?).
Der scheinbar dahinterliegende ideologische Gedanke ist wohl mehr dazu da, alledem illusorischer- und lächerlicherweise einen Sinn oder eine Ursache zu geben.
Dass man diesen Gruppierungen (bezüglich ihres politischen "Denkens") nicht mehr Ernst zollen kann, als es ihnen zusteht. Das sollte sich von allein verstehen.

Dennoch vergleichen da gewisse Parteien uns Freiheitliche mit sochen Extremisten - ja woher sollten sie denn sonst ihren Provokationsstoff beziehen? ;-)

Diese Geschicht' betrifft ebenso die ständigen Provokationen seitens der "Ladins D."

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