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Mittwoch, 01. Oktober 2008 um 17:25 Uhr |
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Ich finde es immer wieder interessant, dass Leute bzw. Medien scheinbar Probleme haben, die Farben braun und blau auseinander zu halten. Klar sind „die Blauen“ eine Partei rechts der Mitte. Zwischen rechts (FPÖ, BZÖ) und rechtsradikal (wie es die NPD z.B. in Deutschland ist) besteht schon ein großer Unterschied. Den aber will der typische Linkswähler natürlich nicht erkennen.
Es ist zu einfach, immer wieder auf das "braune Pack" einzudreschen und sich selbst als Gutmenschen darzustellen.
Wie definiert man „die Rechten“ eigentlich? Ist alles rechtsextrem, was auf den Vorteil des eigenen Volkes bedacht ist? Oder alles, was gegen Einwanderung in maßlosem Stil und gegen jede dumme und überflüssige Europalaune ist?
Im deutschen Sprachraum gibt es allerdings die weltweit einzigartige politische Ausnahmesituation, dass Mitte-Rechts in der Politik sofort mit "Nazi" in Verbindung gebracht wird. Noch schlimmer finde ich aber die Bigotterie der anderen, die so etwas verurteilen, auf der anderen Seite aber nichts daran finden, dass Verbindungen zum Linksextremismus anscheinend völlig normal sind.
Fabian Lechner, Vintl |
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Freitag, 29. August 2008 um 02:00 Uhr |
Zum Leserbrief von Herrn Alois Tappeiner im letzten „Der Vinschger“ nur so viel: Einige Politiker arbeiten nicht fürs Volk, das stimmt. Zumindest solange sie sicher im Sessel sitzen. Nach der Schlappe bei den Parlamentswahlen im April wackelt nun von einigen der gutbezahlte SVP-Sessel und sie sehen ihre Felle sprichwörtlich davonschwimmen. Um dem entgegenzusteuern, wurden in den Monaten nach der Parlamentswahl von der Landesregierung mehr Maßnahmen für uns Einheimische gesetzt als in den ganzen vier Jahren zuvor. Dies alles hat das kleine Kreuzchen von vielen Südtirolern auf dem F-Zeichen bewirkt.
André Pirhofer FJ-Bezirkssprecher Vinschgau |
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