| Schadensersatz |
| Dienstag, 16. Juni 2009 um 09:39 Uhr |
Nun soll das Südtiroler Unterland also endlich wieder aufgewertet werden. Nachdem der südlichste und politisch schwächste Landesteil über Jahre hinweg all das abbekommen hat, was kein anderer Bezirk haben will, wollen Landesregierung und politische Bezirksvertretung das Unterland wieder aufwerten. Es handelt sich dabei um mehrere konkrete Projekte, die die Lebensqualität im Bezirk verbessern sollen.
Eines geht aber nicht: jetzt ein paar Projekte umsetzen, also Schadensersatz für die Belastungen der letzten Jahre zahlen und dann wieder weiter belasten. Wer jetzt nämlich von der Landesregierung Abfindungen annimmt, muss später damit rechnen, dass neue Belastungen folgen werden. Denn die Landesregierung wird bei jeder Gelegenheit damit argumentieren, dass sie ihren Beitrag für den Bezirk geleistet hat und diesem nichts mehr schuldig ist. Wichtiger ist der gewisse Weitblick für das Unterland: sich damit beschäftigen, wohin sich unser Bezirk in den nächsten 20 Jahren entwickeln soll. Das ist wichtiger, als einzelne, positive Projekte, auf die dann neue, negative Belastungen folgen. Michael Demanega Kommentare (0)
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