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Freitag, 15. Mai 2009 um 12:32 Uhr |
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Eine Diskussion über die Selbstbestimmung. Ein Marsch der Schützen. Die Begnadigung der Aktivisten der 60er. Was war dieses Mal anders, als sonst? Wie konnte medial der Anschein eines Konfliktes erzeugt werden? Wieso wird ein Bürgerkriegs-Szenario erzeugt? Die Antworten sind klar. Ein Quästor, der eine Demonstration willkürlich einschränkt. Der 600 Polizisten mit Schlagstöcken nach Bruneck entsendet. Eine Staatsregierung, die kein Verständnis für Südtirol hat und von „antiitalienischen Kampagnen“ spricht. Weil „die da oben“ noch immer keine Italiener werden wollen… Die Folgen: jede Diskussion über diese Themen – vor allem über die Frage der Unabhängigkeit, die für Südtirol immens wichtig ist –, wird in nächster Zeit in ein ganz bestimmtes Umfeld verdrängt. Und Rom wird sich darüber freuen. Das ist die andere Schlagseite bestimmter „Zündel-Briefe“.
Michael Demanega Landessprecher der Freiheitlichen Jugend
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