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Freitag, 08. Mai 2009 um 13:42 Uhr |
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„Young+Direct bei Südtirols Jugendlichen immer beliebter“, so lautete der Titel, unter dem ein Rückblick über das Jahr 2008 der Jugendberatungsstelle abgehalten wurde. Die Verantwortlichen freuten sich über die hohe Zahl der Anfragen. Eigentlich ist es doch alles andere als erfreulich, wenn sich so viele Jugendliche bei einer Problem-Beratungsstelle melden. Das bedeutet doch, dass immer mehr Jugendliche Probleme haben und nicht mehr in ihrem Elternhaus darüber sprechen können. Ich glaube, dass 3292 Anfragen genau 3292 Anfragen zu viel sind, weil es wirklich nur bei Extremfällen zum Gang zur Beratungsstelle kommen sollte. Im Normalfall sollte aber der Dialog mit den Eltern gesucht werden, anstatt die Beratungsstelle als Eltern-Ersatz. Aber anscheinend soll unsere traditionelle Familie heute als altmodisch abgestempelt werden. Ist es vielleicht genau das, was man bezwecken will, wenn man Eltern in Plakataktionen als Schreihälse und Verursacher von Problemen darstellt?
Arnold Kemenater Freiheitliche Jugend - stellv. Landessprecher
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