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Mittwoch, 08. April 2009 um 23:01 Uhr |
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Es ist kaum zu glauben: die Südtiroler Volks- und vor allem (Geld)Sammelpartei befindet sich jetzt auch in einer Wirtschaftskrise. „Schulden von mehr als 5 Millionen Euro“ schreibt das Tagblatt „Dolomiten“. Nachdem vergessen wurde, den Antrag um Wahlkampfkostenrückerstattung für die letzten Parlamentswahlen in Höhe von 2 Millionen Euro fristgerecht abzugeben, wurde auch das Budget für die Ausgaben im letzten Landtagswahlkampf deutlich überschritten. Dass die SVP allerdings so hohe Schulden zu verzeichnen hat, merkt man gar nicht, wenn man auf Südtirols Straßen unterwegs ist und man beinahe in jedem Werbefenster an den Bushaltestellen eine Imagekampagne der Jungen Generation in der SVP entdeckt. Als ob morgen schon wieder Wahlen wären. Dasselbe gilt für diverse Radiospots der JG. Ob denn die Jugendorganisation eine eigene, eine so rosige Kasse hat?
Noch etwas: weniger als 50 % Wahlbeteiligung bei einer Wahl, wo eigentlich nur die „interessierten“ Personen einer Partei, also Parteimitglieder, zur Wahl gerufen worden sind, bezeichnet der Parteiobmann als eine „sensationell hohe Wahlbeteiligung“. So manch einer wird sich dabei gedacht haben: „I kriag di Krise!“
Hannes Zingerle Stellvertretender Landesjugendsprecher
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