Die Freiheitliche Jugend

Europäische Union - Grenzverschiebungen
Montag, 30. März 2009 um 18:30 Uhr

michael-demanega_fj_63Das offizielle Südtirol spricht nicht gerne über Grenzverschiebungen - es sei denn, es geht um politisches Taktieren. Im Normalfall heißt es aber, dass politische Grenzen im Zuge der europäischen Entwicklung mehr oder weniger bedeutungslos seien und immer bedeutungsloser werden würden, diese Diskussion deshalb nicht mehr zeitgemäß sei.

Gut, wenn es wirklich so ist, dass Grenzen in einem vereinten Europa bedeutungslos werden oder zum Teil schon sind, dann dürfte es eigentlich auch kein Problem sein, wenn Grenzen verschoben werden. Tatsächlich schaut es aber nicht danach aus, als ob Staatsgrenzen im vereinten Europa wirklich an Relevanz verlieren würden.
Denn gerade bei den anstehenden EU-Wahlen werden diese Staatsgrenzen wieder einmal ganz deutlich sichtbar: Südtiroler Parteien dürfen weder über diese Staatsgrenzen hinaus denken, noch alleine antreten, sondern müssen sich einen italienischen Partner suchen. Und da soll noch jemand sagen, Staatsgrenzen hätten im Zuge der europäischen Entwicklung keine Bedeutung mehr!

 

Michael Demanega
Landessprecher

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