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Donnerstag, 02. Februar 2012 um 13:18 Uhr |
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Ministerpräsident Monti will den Arbeitsmarkt revolutionieren. Der feste Arbeitsplatz solle als solcher nur noch der Vergangenheit angehören. Die Arbeitnehmer hätten sich stattdessen daran zu gewöhnen, ihren Arbeitsplatz im Laufe ihres Lebens mehrmals zu wechseln. Ein fester Arbeitsplatz sei ohnehin „monoton“, so Monti. Nun sagt sich dies als Ministerpräsident und Senator auf Lebenszeit natürlich leicht. Monti hat sich wohl weder als Berater von Banken, Konzernen und auch nicht als EU-Kommissar je Sorgen um seinen Arbeitsplatz machen müssen. Es drängt sich bei derartigen Aussagen aber die Frage auf, in wessen Namen Monti überhaupt spricht? Spricht er als von der EU eingesetzter Ministerpräsident? Als „Retter“ Italiens? Oder als Berater von Banken und Konzernen? Auf jeden Fall spricht und handelt er nicht im Interesse seines Volkes. Für jeden Einzelnen ist und bleibt gerade in unserer heutigen Zeit ein „fester“ Arbeitsplatz die grundlegende Bedingung für die eigene Lebensqualität. Das gilt insbesondere für die Jugend. Man kann es nun drehen und wenden wie man will. Immer deutlicher wird aber: Unsere Südtiroler Jugend hat keine Zukunft bei Italien.
Michael Demanega Landessprecher der Freiheitlichen Jugend
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