Die Freiheitliche Jugend

Leserbrief: Toponomastik
Sonntag, 15. August 2010 um 16:50 Uhr

23_simon-kofler_fp_63Mit der sogenannten „modernen Lösung“ des Toponomastik-Themas, wie sie die JG fordert, ist die Freiheitliche Jugend nicht einverstanden. Es darf nicht sein, dass alle italienischen Namen in den 116 Gemeinden einfach so hingenommen werden. Manch erfundene Namen sind beinahe lächerlich, wenn sie auch von Einzelnen verwendet werden. Hinzu kommt, dass nichts und niemand „zweinamig“ sein kann.

Wenn man schon vom „europäischen Geist“ spricht, dann sollte man die frei entstandenen deutschen und ladinischen Ortsnamen lassen und nicht die „tolomeischen“ weiter verteidigen. Denn schon Bertold Brecht sagte: „Wo unrecht zu recht wird, wird Widerstand zur Pflicht.“

Simon Kofler,

Bezirkssprecher Burggrafenamt

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