|
Montag, 15. Februar 2010 um 13:35 Uhr |
Mit dem 200. Todestag Andreas Hofers endet nun auch das Tiroler Gedenkjahr und es ist an der Zeit, dieses abgelaufene Jahr zu bewerten. Konkret müssen wir uns die Frage stellen, welche bleibenden Eindrücke wir Tiroler für die Zukunft mitnehmen können. Mein Urteil lautet: Es sind ziemlich wenige, bleibende Akzente, die in diesem Gedenkjahr gesetzt worden sind. Von Anfang an war es nämlich das erklärte Ziel der politisch Verantwortlichen, dieses Gedenkjahr von all den politischen Botschaften zu „befreien“, die der damalige Freiheitskampf zwangsläufig verkörperte. Mittlerweile beruhigt ein abstraktes „Europa der Regionen“ das Gewissen all jener, die all die Ideale verraten, für die die Tiroler und Tirolerinnen vor 200 Jahren lebten und ihr Leben gaben.
Erfreulich ist auf jeden Fall die Tatsache, dass sich unsere Jugend davon wenig bis gar nicht beeindrucken lässt. Viele Jugendliche stehen heute mutig zu ihrer Tiroler Identität und sind stolz darauf. Bedenkt man, dass das alles in einer Situation erfolgt, in der die zuständige Landesrätin mit ihrem Amt für Jugendarbeit einen ganz anderen, politisch linken Weg vorgibt, dann kann man erst recht stolz auf unsere Jugend sein!
Michael Demanega Landessprecher der Freiheitlichen Jugend
|
|
Leserbrief: Minarettverbot |
|
Mittwoch, 09. Dezember 2009 um 12:44 Uhr |
|
Die Schweiz war das erste europäische Land, welches den Exil-Tibetern Asyl gewährt hat. Den tibetischen Mönchen ist es in der Schweiz erlaubt, ihren Glauben zu erhalten und ihre Traditionen zu leben. Es gibt keine Konflikte mit den Bürgern des Gastlandes, obwohl zwei völlig verschiedene Kulturen aufeinander treffen. Ganz im Gegenteil, man lebt friedlich zusammen und lernt voneinander.
Die Integration von islamischen Menschen ist schon wesentlich schwieriger und bis jetzt in ganz Europa gescheitert. Der Islam ist eine dominante und fordernde Religion und Kultur, die auf nichts verzichten will. Daraus entstehen Parallelgesellschaften, die nichts Gutes verheißen. Die islamischen Welt kann nicht immer nur Forderungen stellen. Integration ist keine Einbahnstrasse. Das Minarettverbot in der Schweiz unterstütze ich und hoffe, dass das restliche Europa diesem basisdemokratischen Beispiel folgt. Sonst wird die Europäische Union in einer Sackgasse enden.
|
|
|