Die Freiheitliche Jugend

Feste Arbeitsplätze
Donnerstag, 02. Februar 2012 um 13:18 Uhr

demanega_michaelMinisterpräsident Monti will den Arbeitsmarkt revolutionieren. Der feste Arbeitsplatz solle als solcher nur noch der Vergangenheit angehören. Die Arbeitnehmer hätten sich stattdessen daran zu gewöhnen, ihren Arbeitsplatz im Laufe ihres Lebens mehrmals zu wechseln. Ein fester Arbeitsplatz sei ohnehin „monoton“, so Monti. Nun sagt sich dies als Ministerpräsident und Senator auf Lebenszeit natürlich leicht. Monti hat sich wohl weder als Berater von Banken, Konzernen und auch nicht als EU-Kommissar je Sorgen um seinen Arbeitsplatz machen müssen. Es drängt sich bei derartigen Aussagen aber die Frage auf, in wessen Namen Monti überhaupt spricht? Spricht er als von der EU eingesetzter Ministerpräsident? Als „Retter“ Italiens? Oder als Berater von Banken und Konzernen? Auf jeden Fall spricht und handelt er nicht im Interesse seines Volkes. Für jeden Einzelnen ist und bleibt gerade in unserer heutigen Zeit ein „fester“ Arbeitsplatz die grundlegende Bedingung für die eigene Lebensqualität. Das gilt insbesondere für die Jugend. Man kann es nun drehen und wenden wie man will. Immer deutlicher wird aber: Unsere Südtiroler Jugend hat keine Zukunft bei Italien.

Michael Demanega
Landessprecher der Freiheitlichen Jugend

 
Kosten der Politik
Montag, 30. Januar 2012 um 20:58 Uhr

kofler-simonBei der Diskussion um die Politikergehälter sollte man die Repräsentationsausgaben nicht vergessen, die der Regierungspartei zur Verfügung stehen. Die Landesregierung hat diese in der laufenden Amtszeit verdreifacht und von 200.000€ auf 600.000€  jährlich aufgestockt. Das bedeutet 60.000€ pro Landesrat und 120.000€ für den Landshauptmann. Dafür ist nur die Hälfte mit Rechnungen zu belegen, soviel zum Thema „Transparenz“.

Doch auch in den Gemeinden wird hier nicht gespart, ganz im Gegenteil. In Lana z.B. haben sich die Repräsentationsausgaben des Gemeindeausschuss von  43.000€ im Jahre 2009 auf über 60.000€ im Jahr 2011 erhöht. Kein Mensch versteht warum den Landespolitikern soviel Geld für ihre Selbstdarstellung zur Verfügung gestellt wird, geschweige denn einem Bürgermeister. Immerhin hat die Marktgemeinde Lana ca. 25 Millionen € an Schulden abzustottern, daraus entstehen 1,3 Millionen € an Zinsen jährlich. Da nützt es auch nichts, wenn 65% davon vom Land zurückgezahlt werden müssen, denn dieses hatte laut Astat im Jahr 2009 selbst eine Nettoverschuldung von 3,5% des BIP aufzuweisen. Der Regierungsstil muss sich in Zukunft ändern, sonst können wir uns vom geliebten Wohlstand verabschieden.

Simon Kofler

FJ- Burggrafenamt

 


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