Die Freiheitliche Jugend

Kinder- und Jugendanwaltschaft: Einige Kandidaten aus Sicht der Freiheitlichen Jugend
Freitag, 19. Februar 2010 um 10:44 Uhr

logo_fj_180x180Demnächst werden im Südtiroler Landtag die Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl zum Kinder- und Jugendanwalt vorgestellt. Der Kinder- und Jugendanwalt setzt sich gemäß entsprechendem Landesgesetz für die Rechte der jungen Menschen in Südtirol ein und wird von einer 2/3-Mehrheit der Landtagsabgeordneten gewählt. Als Freiheitliche Jugend haben wir bereits mit dem einen oder anderen Kandidaten unsere Erfahrung gemacht und möchten die entsprechenden Kandidaten kurz kommentieren:

- Franco Bernard und Eva Mittersteiner: Beide waren Landtagskandidaten der Liste "VERDI GRÜNE VËRC BÜRGER LISTE CIVICHE". Beide stehen für ein intolerantes, linkes Südtirol, das uns Freiheitliche im Landtagswahlkampf 2008 mit allen nur denkbaren Diffamierungen konfrontieren wollte. Erinnert sei in diesem Zusammenhang an eine Podiumsdiskussion am Pädagogischen Gymnasium Meran, während welcher beide einem jugendlichen Publikum klar machen wollten, wie extrem rechts wir Freiheitlichen seien.

- Hanno Raifer: Geschäftsführer des Netzwerks der Jugendtreffs und Jugendzentren in Südtirol. Nicht nur, dass an Südtirols Jugendzentren ein linker Wind weht, wo die Südtiroler Landesfahne als vermeintlich "extremistisches Symbol" verbannt wird (Ist der Landeshauptmann nach dieser Denkweise eigentlich der Ober-Extremist?). Hanno Raifer hat sich in einem Leserbrief auch hinter den politisch linken Amtsdirektor Klaus Nothdurfter gestellt, der einen wesentlichen Teil der Südtiroler Jugend mit übelsten Beleidigungen beschimpft hat. Einen Amtsdirektor unterstützen, der gegen die Jugend agitiert, ist nicht gerade eine passende Visitenkarte für einen angehenden Kinder- und Jugendanwalt.

- Simon Tschager: War stellvertretender Vorsitzender des Südtiroler Jugendringes. Der Jugendring hat im Fall Nothdurfter gegen seine eigenen statutarischen Vorgaben gehandelt ("die Interessen der Kinder und Jugendlichen und ihrer Gemeinschaften, insbesondere der Mitgliedsorganisationen des Jugendringes, in der Öffentlichkeit und vor allem bei den Volksvertreter/innen und den Behörden zu vertreten") und sich stattdessen für den politisch linken Amtsdirektor eingesetzt. Simon Tschager ist aber auf jeden Fall jemand, mit dem man reden kann, der an Konsens und Lösungen interessiert ist und der bestimmt ein guter Ansprechpartner für die Kinder und Jugendlichen in Südtirol sein kann.

In dieser kurzen Analyse konnten leider nur 4 der über 40 Kandidaten und Kandidatinnen beachtet werden, weil wir mit einem Großteil noch keine Erfahrungen gemacht haben. Unsere Landtagsabgeordneten werden sich aber alle Kandidaten und Kandidatinnen im Landtag anschauen und ihre Entscheidung ganz bestimmt auch davon abhängig machen, ob der Kandidat oder die Kandidatin alle Südtiroler Kinder und Jugendlichen vertreten kann und will und nicht nur einen (linken) Teil.

Michael Demanega

Landessprecher der Freiheitlichen Jugend

Kommentare (4)Add Comment
KONRAD ANDERGASSEN
26. März 2010
jugend

Es wäre besser die Jugend-Kandidaten mehr zu unterstützen als einen Rauch, der in seiner alten Partei SVP nicht im stande war seinen Mitgliedsbeitrag zu bezahlen.

markus
08. April 2010
klare sache

ich denke es ist eh klar, wem die svp bei der wahl des kinder und jugendanwalt untestützen wird.
es gibt bereits eine facebookgruppe, "für simon tschager als kinder- und jugendanwalt", bei welcher auch der svp-sekret. achammer sich offen dafür ausspricht, dass er tschager unterstützen wird und somit auch alle für tschager mobil machen wird ....

Michael Demanega
08. April 2010
Klare Sache

Es wäre in der Tat eine Überraschung, wenn Simon Tschager nicht Kinder- und Jugendanwalt werden würde. Tschager wird immerhin vom größten Lobbyisten für die Kinder- und Jugendanwaltschaft ins Rennen geschickt, dem Südtiroler Jugendring. Und da wäre es doch ideal, wenn man jemanden aus den eigenen Reihen mit diesem hoch dotierten Posten beglücken könnte. Die Chancen sind hoch: Der Jugendring vertritt die wesentlichen Jugendorganisationen in Südtirol und ist engstens mit der SVP und Achammer vernetzt. Frau Nocker ist ranghohe SVP-Funktionärin. Es wäre schon ein kleines Wunder, wenn es anders kommen würde...

simon
08. April 2010
bravo michael

kann mich den worten von michael nur anschliessen.
zudem wäre taschager ein jurist.
vegleicht man andere kinder und jugendanwaltschaften, sind die führungspositionen mit akademiker aus den humanwissenschaften besetzt.
so sollte es auch in südtriol sein. die kinder und jugendanwaltschaft sollte mit dem volksanwalt/in zusammenarbeiten. somit wäre rechtliches und juristisches perfekt verbundn. aber was solls, der filz verfilzt sich weiter :-)

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