Die Freiheitlichen

Südtirol ie tie y nia dl SVP! Südtirol gehört Dir und nicht der SVP!
Freitag, 15. Januar 2010 um 18:54 Uhr

logo_fj_180x180Auch im Grödnertal werden von der SVP gezielt Falschinformationen verbreitet und es wird populistische Angstmache auf unterstem Niveau betrieben. Max Mussner von der neu gegründeten Freiheitlichen Jugend in Gröden berichtet über die Vorgehensweise der SVP und entkräftigt die so genannten "Argumente" der Mehrheitspartei, die den Zweck haben, eine sachliche Diskussion durch Kollektivurteile zu verhindern.

So, sen ulessi meter n tler n valguna pitla cosses, per desdrú tel „liejendes metropolitanes“, che ti ie states batudes tl ce ala jent tres n populism studiá, dal partit che cumanda:

1.) La totlaria nr. 1 che n aud cuntan ncanteur ie: „Sce ne ti dei nia la stima al SVP po ne giati nia plu contribuc!“  Sce zachei á i criteresc per giaté contribuc dala provinzia, po giatel chei scioldi ajeche l ie si DERT. Chei scioldi giatel dala PROVINZIA, de i scioldi dla cheutes, che duc paion y nia dal SVP!

2.)  “I Freiheitlichen ie estremis´c, che sa me da critiché y ne fej nia ala fin!” Danter vester n patriot y n nationalsozialist ie na gran defrenza… Coche oposizion ie nosc duvier pité na critica aggressiva, ajeche coche dij Pius Leitner: „ La biescia  ne possa nia durmi tla medema cesa cul leuf (SVP), perchel ne pudons nia vester biesces!“. Per chiche dij che ne fajon nia, chei dessa se nfurmé de tan de prupostes te uni viers che on purta ite te cunsei provinziel, y che ie states trates tl ega dal SVP adurvan si maiuranza (prupostes che ie ani do states “sciaudedes su” da nuef y vendudes coche prupostes dl SVP, coche chela de la “Landespolizei”)

3.) “I Freiheitlichen ne á nia seurora per la populazion ladina!”…. tant che l’ SVP a seurora per la populazion ladina udons uni di furnan su y ju per la stredes de Gherdeina, pleines de bujes, pensan for: “Me bon che on l assesseur ala stredes te Selva…”

Fazit? SÜDTIROL ie TIE y NIA dl SVP!

Max Mussner

Freiheitliche Jugend Gröden

 

Die deutsche Übersetzung:

Hiermit möchte ich nur einige „Kleinigkeiten“ klarstellen, um die “falschen Gerüchte“,die im Grödnertal von der herrschenden Partei, durch Populismus verbreitet wurden, zu entkräftigen

1.) Blödsinn nr.1 ist auf jedenFall: „Wenn ich nicht SVP wähle, krieg ich keine Beiträge mehr!“ Wenn jemand Anspruch auf einem Beitrag vom Land hat, dann bekommt er jenes Geld weil es sein RECHT als Bürger ist! Er bekommt es vom LAND und NICHT von der SVP!

2.) „Die Freiheitlichen sind Extremisten, die nur im Stande sind zu kritisieren und Nichts machen!“  Zwischen Patriot und Nazi ist der Unterschied riesig… da sollten sich manche Leute die Zeit nehmen, ich unseren Ehrenkodex durchzulesen. Als Opposition müssen wir eine ständige konstruktive Kritik bieten, weil laut Pius Leitner: „Das Schaf  nicht beim Wolf (SVP) schlafen kann!“ Deswegen können wir uns nicht leisten, als Schafe aufzutreten! Jene Leute, die sagen, dass wir viel reden und nix machen, sollten sich informieren, wie viele Anträge wir im Landtag eingebracht habe,n die, dann von der SVP mit Hilfe ihrer Mehrheit abgelehnt wurden (Vorschläge, die, dann Jahre später wieder als SVP-Vorschläge „aufgewärmt“ wurden, siehe Bsp. Landespolizei).

3.) „Die Freiheitlichen haben für uns Ladiner Nichts übrig!“ … Wie viel die SVP für uns Ladiner übrig hat merken wir jeden Tag, wenn wir auf unsere durchlöcherte und brüchige Straße im Grödnertal fahren und dabei denken: „Zum Glück haben wir ein Assessor in Wolkenstein…!“

Fazit? SÜDTIROL gehört DIR und NICHT der SVP!

Max Mussner

Freiheitliche Jugend Gröden

 

Kommentare (4)Add Comment
Michael Demanega
15. Januar 2010
Unwahrheiten & Demagogie

Hallo Max,

danke für die Information. Besonders Punkt 1, weit verbreitet und zwar besonders im Gemeinderatswahlkampf, belegt eindrucksvoll, mit welchen niveaulosen Unwahrheiten die SVP ihre Mehrheit zu retten versucht. Mit derartigen Argumenten hausieren allerdings nicht nur Kleinfunktionäre, sondern auch hochrangige SVP-Exponenten auf Gemeinde- und Landesebene.

Hier sei an das "Maretscher Gespräch" im Zuge der Landtagswahl 2008 erinnert, an dem ich als Redner teilnehmen durfte. Die SVP entsandte damals keinen Jugendkandidaten, sondern die Landesrätin Kasslatter-Mur höchstpersönlich. Und was die Landesrätin vor dem jugendlichen Publikum damals gesagt hat, muss hier festgehalten werden. Damals sagte sie: Südtirols Jugend habe es gut, weil "die SVP" so viele Einrichtungen finanziere. "DIE SVP" finanziert öffentliche Einrichtungen? "DIE SVP" verteilt Geld? Eine bewusste Falschinformation durch die Landesrätin. Weil die Landesrätin diese Aussage nicht vor irgendeinem Publikum getätigt hat, sondern vor Jugendlichen, hat sie bewiesen, dass sie nicht die Kompetenzen hat, Landesrätin für Jugend zu sein.

Wer mit derartigen demagogischen Falschaussagen bei Jugendlichen auf Stimmenfang geht und mit Herrn Nothdurfter die Linkslastigkeit im Jugendbereich zu verantworten hat, sollte das Wort "politische Bildung" nie wieder in den Mund nehmen! Südtirol hat sich mehr verdient, als solche Landesräte und Amtsdirektoren!

Mit freiheitlichen Grüßen,
Michael Demanega

Schneider
18. Januar 2010
...

Also ich habe auch schon ähnliches von freiheitlicher Seite gehört. "Werde Mitglied bei uns und wir schauen, dass du mehr Beiträge bekommst" Und bekommen haben die Leute dann genau den Betrag der ihnen auch zustand, mit oder ohne Parteikartl von der einen oder anderen Partei (was ja eigentlich lächerlich und dumm ist, so was zu glauben), mit den Unterschied, dass sie von der SVP ausgestiegen sind und von den Freiheitlichen nun auch enttäuscht sind, na bravo!

Jaja, die Grödner sind schon arm dran, mich hasst die SVP auch, ich hab auch Löcher im Asphalt vorm Haus.
Die Gadertaler schienen ja dann die Lieblinge der SVP zu sein, nachdem man denen eine super neu Strasse spendiert hat.

Nur um sich als neuer Jugendsprecher zu präsentieren muss man nicht so einen schlechten Artikel schreiben.

Mussner Max
18. Januar 2010
...

Tja, diese Aussage aus blauer Seite ist mir neu und finde ich ehrlich gesagt gar nicht nachweisbar. Meine Aussagen beziehen sich auf eine gezielte Strategie der SVP. Der Großteil der Grödner SVP-Wähler ist von den obengenannten Aussagen schon seit Jahren überzeugt! Dazu haben die Leute Angst, sich kritisch gegen der SVP zu äußern, DAS heißt arm dran zu sein, wenn man Angst haben muss die eigene Meinung zu äußern...
Bezüglich der Straße im Gadertal: ganz merkwürdig, dass eine solche Straße mit Millionen € finanziert wird und danach wird im Gadertal gekämpft damit der Grödner Joch nicht gesperrt wird und eure Gäste durch Gröden fahren können... Verkehrsprobleme haben wir in Gröden nicht, wenn der Grödner Joch immer gesperrt wäre ;-)

Schneider
21. Januar 2010
@Mussner

Eins vorweg, ich bin kein Ladiner.
Die SVP-Wähler sind sicher nicht von ihren Aussagen überzeugt, denn sonst wären sie keine SVP-Wähler mehr. In der Walhkabine setzt einem keiner unter Druck, und so schlecht hat die SVP bei den letzten Wahlen in Ladinien nicht abgeschnitten, wenn ich mich recht entsinne.
Im Fall der Sperrung des Grödner Joches, bzw. der Pässe im Allgemeinen fällt mir die jüngste Aussage von unserem Landeshauptmann ein; "Wir wollen nur die Vorteile aber keine Nachteile", d.h. man will die Dolomiten als Weltnaturerbe, aber nichts dafür tun, dass es so bleibt. Ich weiss nicht, ob Pässe sperren DIE Lösung ist; auf jeden Fall müssen Grödner ud Gadertaler in der Sache zusammenarbeiten, wenn sie die ehrenvolle Auszeichnung behalten wollen.

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