| Durnwalder und der Freistaat |
| Mittwoch, 24. Juni 2009 um 10:35 Uhr |
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In Südtirol mehren sich zurzeit aber die Stimmen, die einen Freistaat Südtirol als eine realistische Möglichkeit betrachten. Diese Stimmen sind bei Weitem nicht nur deutsch, sondern auch ladinisch und italienisch. Und gerade das bereitet denen große Sorgen, die Südtirol nicht unabhängig denken wollen: einerseits den italienischen Nationalisten, andererseits denen, die von der derzeitigen Autonomie am meisten profitieren. Das ist auch eine Erklärung für die medial und politisch konstruierten Bürgerkriegs-Szenarien, die vor kurzer Zeit ganz Südtirol erschütterten. Damit sollten Keile in die Südtiroler Gesellschaft getrieben werden, um den Unabhängigkeits-Gedanken zu verdrängen und als etwas Hetzerisches abzuwerten, was so nicht einmal annähernd der Fall ist. Doch die Realität wird sie schon alle noch einholen. Vor allem wir Jugendliche erwarten uns nämlich Visionen und Weiterentwicklungen und sind mit dem Bestehenden nicht einfach nur zufrieden. Wir haben kein Interesse daran, dass wir an unserer eigenständigen Südtiroler Entwicklung durch den Staat Italien gebremst und gehindert werden. Und wir wollen Südtirols Zukunft mitgestalten. Wie es unser Parteiobmann Pius Leitner treffend gesagt hat: "Die Jugend will nicht nur Kondominiumsverwalter sein, sondern am Haus Südtirol weiterbauen!" Deshalb streben wir den Freistaat Südtirol an. Landessprecher der Freiheitlichen Jugend Kommentare (1)
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