| Einheimische zuerst! Durnwalder bestätigt freiheitliche Zuwanderungspolitik |
| Freitag, 27. Januar 2012 um 21:50 Uhr |
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Auf der anderen Seite fragt man sich natürlich auch, wie es denn kommt, dass der Vorsitzende der Landesregierung nun freiheitliche Inhalte 1:1 kopiert, wenn ein und dieselben Inhalte im Landtag bisher "großzügig" abgeschmettert wurden. Nun, das hängt damit zusammen, dass die Ausländer-Statistiken sich zunehmend zu Ungunsten der Südtiroler entwickeln. Dadurch, dass immer mehr Ausländer die italienische Staatsbürgermeister übernehmen und auch als italienische Staatsbürger zur Welt kommen, sind Ausländer-Statistiken längst nicht mehr aussagekräftig. Sie werden ständig nach unten "korrigiert". Zudem sind die Probleme im Umgang mit Ausländern kaum noch zu leugnen und nicht mehr in den Griff zu bekommen. Die SVP bekommt es verständlicherweise mit der Angst zu tun. Wer jahrzehntelang das Ausländer-Problem ignoriert und dann ein Integrationsgesetz präsentiert, das zum Wunschkonzert für Ausländer wird und seinen Namen nicht im Ansatz verdient, hat nun einmal ein Glaubwürdigkeitsproblem. Die SVP "spürt" das natürlich draußen im Volk. Wenn im kommenden Jahr also Landtagswahlen anstehen, dann hat sie mehr als ein Problem. Zumindest bis dahin wird man sich deshalb wohl ein wenig "freiheitlicher" geben. Man kopiert freiheitliche Zuwanderungspolitik und spielt die transparenten "Saubermacher" im Land. Nach erfolgter Wahl macht man dann natürlich wieder gleich weiter: Ideenlos, richtungslos, orientierungslos. Das alles ist ein Risiko für Südtirol. Südtirol hat in einer krisengeschüttelten Zeit eine klare Zukunftspolitik notwendig. Eine solche gibt es aber nun einmal nur noch auf freiheitlicher Seite. Michael Demanega Kommentare (0)
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