| Jugend & Jugendkultur |
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Südtirol halten viele Jugendliche für langweilig. Die harten italienischen Gesetze mit deutscher Gründlichkeit in der Anwendung haben in Südtirol dazu geführt, dass viele Ausgehlokale schließen müssen. Stattdessen berichten die Medien ständig von neuen Alkoholexzessen unter Jugendlichen und rücken die Jugend und ihre Gewohnheiten nicht nur in Sachen Alkohol in ein mehr als schiefes Licht. Statt mit der Jugend zu reden, wird kollektiv über sie geschimpft. Die Freiheitliche Jugend will Südtirol wieder jugendfreundlicher machen. Die Öffnungszeiten und mit ihnen die Ausschankzeiten sollen liberalisiert werden. Anstatt Probleme zu lösen, verdrängen diese Regelungen die Probleme nur in Raum und Zeit. Alkoholfreie Initiativen sind besser als überharte Regelungen und Bestrafungen. Alkoholfreie Getränke müssen deutlich billiger angeboten werden, als alkoholische. Alkoholpräventionsmaßnahmen haben bisher viel gekostet. Ob sie auch effizient waren, ist eine andere Frage. Das Land Südtirol sollte in Zusammenarbeit mit den Jugendvereinen und –verbänden die Strategie analysieren und prüfen, wie sie verbessert werden kann. Die Gewaltbereitschaft vieler Jugendlicher nimmt erschreckende Ausmaße an. Davon betroffen sind nicht nur Randgruppierungen wie Extremisten oder ausländische Jugendliche, sondern große Teile der gesamten Jugend. Gewalt muss immer Konsequenzen haben: schweigen ist der falsche Weg. Bestrafungen und Sozialstunden sollen die Jugend wieder gewaltfreier machen. Besonders auch ausländische Jugendliche, wo es oft zu keiner Bestrafung kommt. Fremdheit ist keine Entschuldigung für Gewalt. Vor allem im urbanen Umfeld kommt es zu einer immer drastischeren Radikalisierung der Jugend, die sich nicht mehr in die Gesellschaft einbindet, sondern gegen sie antritt. Hier sollen Vereine vermehrt vorbeugend agieren, um Jugendliche auf den richtigen Weg zu führen, ohne dass sie deswegen verleumdet und in ihrer Tätigkeit gehindert werden. Radikalisierung muss bekämpft werden bevor sie schwerwiegende Folgen für die Mitmenschen hat und nicht erst dann wenn es zu spät ist. Wenn Konzessionen für Kleinbusunternehmen ausgestellt werden, dann müssen sich diese Konzessionsträger auch verpflichten, einen ordentlichen Dienst anzubieten und nicht nach Lust und Laune erreichbar sein. Jugendzentren sind keine Einrichtungen, wo man die Jugend sich selbst überlässt, sondern wo mit der Jugend etwas gemeinsam unternommen wird. Personen, die mit Jugendlichen arbeiten und somit als Vorbild agieren, müssen sich einem verpflichtenden Drogentest unterziehen. |
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