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Samstag, 14. Januar 2012 um 19:49 Uhr |
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In Zeiten, in denen die Unabhängigkeit Südtirols die Diskussionen prägt und die heutige Autonomie immer deutlicher als Teillösung anerkannt wird, fragt man sich natürlich, wie es in Südtirol politisch weiter gehen soll. Nicht wenige sind dabei der Meinung, dass sich jene Oppositionsparteien, die für die Loslösung von Italien eintreten, zu einem Unabhängigkeitsblock und zu einer neuen "Sammelpartei" zusammenschließen sollten. Nun ist es in der Politik allerdings nicht so, dass man Wahlergebnisse einfach zusammenrechnen könnte. Es ist denkbar, dass dem Anliegen Unabhängigkeit am besten gedient sei, wenn es mehrere Parteien gibt, die alle in ihrem Sinne das Beste für ein unabhängiges Südtirol versuchen. Es ist irgendwie so, wie in Belgien, also in jenem Land, das europaweit neben Schottland wohl die besten Aussichten hat, eine Grenzverschiebung zu bewirken. Im flämischen Teil Belgiens gibt es nicht nur eine einzige Unabhängigkeitspartei, sondern gleich mehrere.
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Dienstag, 29. November 2011 um 19:19 Uhr |
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Wir sind schuld am Leid in der Dritten Welt. Wir sind schuld? Wir? Wer wir? Ein "Frei heraus!" geht der Frage näher auf den Grund und bringt Klarheit in die Sache.
von E. M. Arndt*
Linke und Ausländer konfrontieren einen immer wieder mit dem Argument, dass die westlichen Industriestaaten aufgrund der Kolonialisierung und ihrer heutigen Wirtschaftspolitik Schuld an Armut und Elend in den Ländern der Dritten Welt seien und somit die Migrationsströme nach Europa selbst auslösen würden. Das oberflächliche Argument zielt natürlich darauf ab, dem verdummten westeuropäischen Bürger den Selbsthass auf den bösen, kapitalistischen, weißen Mann einzutrichtern und die Kritik an der Masseneinwanderung zu bekämpfen. Schließlich seien wir Europäer ja selbst schuld und sollten besser Reue, anstatt Kritik üben.
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Donnerstag, 17. November 2011 um 22:28 Uhr |
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"Frei heraus!" - Zitat der Woche:
"Den Rückschlag der 70er Jahre haben wir nicht zuletzt [...] der Tatsache zu verdanken, dass die anderen sich der Sprache bemächtigt haben, die Sprache als Waffe benutzt haben, dass sie Begriffe herausgestellt, mit anderem Inhalt gefüllt haben und dann auf einmal als Wurfgeschosse gegen uns, nicht ohne Erfolg, verwendet haben. Darum ist für mich der Kampf um die Sprache eine der wesentlichsten Voraussetzungen für die geistige Selbstbehauptung."
Franz Joseph Strauß
*1915 +1988, Bundesminister und Ministerpräsident Bayerns
Bildquelle: Günter Rittner |
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