| Analyse: Was bringt das neue Jahr für die deutsche Rechte? |
| Sonntag, 17. Januar 2010 um 20:27 Uhr | |
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Ich möchte das neue Jahr mit einer Analyse beginnen und zwar über die zersplitterten deutschen Rechtsparteien in der Bundesrepublik. Zum einen, weil uns als deutsche Südtiroler das Erstarken einer bundesdeutschen Rechtspartei am Herzen liegen müsste, zum anderen weil wir aus den Fehlern der bundesdeutschen Rechten sehr viel lernen können. Außerdem ist eine starke deutsche Rechtspartei auch im europäischen Interesse. Zumal die autochthonen Völker Europas mehr oder weniger alle von der gleichen Gefahr bedroht sind. Die islamische Überfremdung unseres Kontinents können wir nur gemeinsam aufhalten. Doch während fast alle anderen Länder in Europa über einigermaßen erfolgreiche rechte Parteien verfügen, die sich diesem Kampf stellen, zermürbt sich die deutsche Rechte schon seit Jahren in der Zersplitterung. Es gibt in Deutschland drei kleine Parteien, die sich dem rechten Spektrum zuordnen lassen. Da wäre die Kleinpartei der Republikaner (0,4% bei der Bundestagswahl 2009), deren gesamtes Wahlprogramm darin besteht, sich von alles und jedem abzugrenzen und die sich spießbürgerlicher gibt als manche Großpartei. Ihre ohnehin schon langweilige Internetseite hat sie in den letzten Monaten nicht einmal aktualisiert. Dann gibt es die allseits bekannte NPD (1,5% bei der BW 09), deren ganzes Wahlprogramm sich aus „Systemkritik“ (gemeint ist die parlamentarische Demokratie) und NS-Nostalgie zusammensetzt. Diese Partei sorgt mit ihrer ewiggleichen Dritten-Reich-Phrasendrescherei immer wieder dafür, konservative und patriotische Wähler über alle Berge und in die Arme der etablierten Parteien zu jagen. Die Kleinpartei DVU ist letztes Jahr aus dem Brandenburgischen Landtag geflogen und kam bei der BW 09 auf nur noch 0,1%. Doch es gibt auch Lichtblicke. Da wäre die Bürgerbewegung Pro Köln zu nennen. Die Partei schaffte letztes Jahr auf Anhieb 5,4% bei der Gemeindewahl in der Ausländerhochburg Köln. Pro Köln betreibt eine bürgernahe rechtsdemokratische Politik, die knallhart die Probleme unserer Zeit thematisiert. Dieses Jahr will Pro Köln Chef Markus Beisicht auch auf Landesebene bei den Wahlen in Nordrhein-Westfalen mit Pro NRW antreten und die Chancen auf ein ähnlich gutes Ergebnis stehen gut. Und auch bei der NPD könnte sich so einiges ändern. Udo Voigt sitzt längst nicht mehr so fest im Sattel wie zu früheren Zeiten. Kritik kommt vor allem aus dem mächtigen Landesbezirk Sachsen. Die NPD müsse endlich bürgerlicher werden und die Themen der Zeit nicht verschlafen. Bleibt zu hoffen, dass sich endlich der realpolitische Flügel gegenüber der Karnevalsnazifraktion durchsetzt. Somit gibt das neue Jahr Hoffnung. Hoffnung, dass sich Deutschlands Rechtspolitiker endlich an einen Tisch setzen und einen Schritt in Richtung nationale Einheitspartei setzen. Deutschland hätte diese bitter nötig. Philipp Kleon Vorstandsmitglied der Freiheitlichen Jugend Kommentare (1)
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