| Analyse: Bozner Bahnhofsgelände |
| Samstag, 20. Juni 2009 um 20:55 Uhr | |||
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Jetzt ist es aber endlich soweit, die Planung für einen neuen Bahnhof hat begonnen und man wartet schon gespannt auf die ersten Entwürfe. Doch leider gibt es schon im Vorfeld Diskussionen darüber, ob der Bahnhof verlegt wird oder ob er am selben Standort bleibt. Das Komitee „Rettet den Bahnhof“ spricht sich strikt gegen eine Verlegung des Bahnhofes aus und auch ich bin der Meinung, dass der jetzige Standort weitaus besser ist, als der neu geplante. Es wäre wirklich schade, wenn der Bahnhof verlegt werden würde, denn je näher sich der Bahnhof zur Innenstadt befindet, umso vorteilhafter ist es auch für die Reisenden. Zusätzlich zum Standort sollte man sich auch überlegen, wie man den Zugang zum Bahnhofsgelände gestaltet. Es ist einfach viel zu gefährlich, wenn die Leute immer über die Straße gehen müssen. Eine Unterführung wäre eine optimale Lösung und gleichzeitig könnte man dort auch eine Galerie mit verschiedenen Geschäften errichten. Der Bahnhof selbst sollte freundlich wirken und vor allem soll er behindertengerecht eingerichtet werden. Der Bahnhof von Innsbruck wäre eine tolle Vorlage für Bozen. Es muss kein überdimensionaler Bahnhof werden, aber er soll sich dem Stadtbild anpassen und es soll ein Ort sein, wo man sich wohl und sicher fühlt. Ein Bahnhofsrestaurant und eine Bar sind genauso wichtig, wie kleinere Geschäfte und öffentliche Toiletten. Aber auch eine Gepäckablage und Schließfächer, wie sie auch in anderen Bahnhöfen vorzufinden sind, sind eine wichtige Voraussetzung für einen gut funktionierenden Bahnhof. Was man noch unbedingt mit einplanen muss, ist ein bewachtes Fahrradparkhaus. Schon in meiner letzten Pressemitteilung wies ich darauf hin, dass so ein Fahrradparkhaus nicht nur eine Aufwertung für die Stadt ist, sondern für die Pendler auch ein großer Vorteil, wenn sie mit dem Fahrrad direkt vom Bahnhof zur Arbeit fahren können. Lassen wir uns überraschen und hoffen wir, dass es nicht wieder ein Protzbau wird, der nicht zum Stadtbild passt und Unmengen an Geld verschlingt. Es sollten die Wünsche der Pendler und der Stadtbevölkerung miteinbezogen werden, damit es ein Bahnhof für alle wird. Es soll ein Bahnhof werden, der Funktionalität und Gemütlichkeit miteinander verbindet. Ein Bahnhof, wo sich ein Gast in Bozen auch wirklich willkommen fühlt!
Kommentare (4)
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Bahnhof Bozen muss erneuert werden
Wenn es drauf ankommt, dann ist Südtirol also doch nicht besser, als die Anderen. Was Innsbruck und Nordtirol können, können Bozen und Südtirol also nicht.
@ all
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