| Bezirksgruppe Pustertal |
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Keine Benachteiligung der einheimischen Jugend! Bei Schuleintritt sollen alle Kinder die Unterrichtssprache ausreichend beherrschen, um den Unterricht folgen zu können. So soll vermieden werden, dass wegen sprachlicher Unterschiede der Lehrstoff und die Zukunftsbildung für Kinder und Jugendliche nicht auf der Strecke bleiben. Durch die erhöhte Polizeipräsenz in Südtirol kommen vor allem Jugendliche immer wieder mit übertriebenen Strafen des italienischen Gesetzes in Berührung. Verkehrssünder und alkoholisierte Fahrer müssen bestraft werden, doch die Strafen dürfen dabei nicht die finanzielle Existenz eines Jugendlichen und seiner Familie gefährden. Weiters sollen sich die Südtiroler Parlamentarier in Rom dafür einsetzen, dass das Gesetz der 50-Kilowatt-Leistungsgrenze bei Kraftfahrzeugen für Führerscheinneulinge abgeschafft wird. Viele Jugendliche können sich in den ersten Jahren kein Fahrzeug leisten und oft besitzen die Eltern kein Auto, welches innerhalb der Leistungsgrenze liegt. In der Politik und schon gar nicht in der Jugendpolitik darf es durch materielle Köderungen zu Manipulationen zu Gunsten einer Parteimitgliedschaft kommen. Junge Funktionäre sollen eine Vorbildfunktion erfüllen. Interessierte Jugendliche soll man nicht materiell abspeisen, sondern mit Themen überzeugen. Auch zukünftige Generationen sollen eine intakte Naturlandschaft vorfinden. Dabei muss ein ausgewogenes Nebeneinander zwischen Natur und Infrastruktur angestrebt werden (Beispiel „Ried“). Die Kulturlandschaft muss erhalten werden, damit auch unsere Nachfahren das Recht haben, ihre Wurzeln kennen zu lernen. Lieber lebendiges Kulturgut als Betonflut! Weiters sollen bei großen Verkehrsprojekten, bei denen massiv in die Natur eingegriffen wird, bindende Volksabstimmungen durchgeführt werden. Wir sind gegen kurzfristige Lösungen – wir setzen uns für eine zukunftsorientierte Verkehrspolitik ein. Dabei sollen vor allem die öffentlichen Verkehrsmittel attraktiver gestaltet werden. Das Pustertal endet im Osten nicht in Winnebach sondern in Lienz. Die Pustertaler in Süd- und Osttirol sollen sich durch verschiedene Austauschprojekte besser kennen lernen. Weiters setzen wir uns für den Erhalt von Tiroler Brauchtum und gegen eine Verarmung der Traditionen ein. In der Schule muss ein Gesamttiroler Geschichtsbuch eingeführt werden.
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Die Freiheitliche Jugend
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