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Freitag, 27. Januar 2012 um 21:50 Uhr |
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"Einheimische zuerst!". Landeshauptmann Durnwalder scheint in der Ausländer-Frage umzudenken. Was bisher nur "oppositioneller Populismus" und gänzlich "unmöglich" war in Südtirol, wird nun offenbar Regierungspolitik. Durnwalder will ab nun angeblich nur noch jene Ausländer ins Land holen, die wirklich "gebraucht" werden. Das bedeutet andererseits, dass man bisher auch Ausländer nach Südtirol geholt hat, die man eben nicht brauchte. Ein bemerkenswertes Eingeständnis.
Auf der anderen Seite fragt man sich natürlich auch, wie es denn kommt, dass der Vorsitzende der Landesregierung nun freiheitliche Inhalte 1:1 kopiert, wenn ein und dieselben Inhalte im Landtag bisher "großzügig" abgeschmettert wurden. Nun, das hängt damit zusammen, dass die Ausländer-Statistiken sich zunehmend zu Ungunsten der Südtiroler entwickeln. Dadurch, dass immer mehr Ausländer die italienische Staatsbürgermeister übernehmen und auch als italienische Staatsbürger zur Welt kommen, sind Ausländer-Statistiken längst nicht mehr aussagekräftig. Sie werden ständig nach unten "korrigiert". Zudem sind die Probleme im Umgang mit Ausländern kaum noch zu leugnen und nicht mehr in den Griff zu bekommen.
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Sonntag, 15. Januar 2012 um 14:25 Uhr |
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Es ist absolut unverständlich, wieso sich die britische Regierung überhaupt mit Schottland befasst. Wozu die schottische Unabhängigkeitsfrage stellen, wieso sogar ein Referendum in Schottland befürworten, wieso die staatliche Einheit gefährden, wenn es auch einfacher gehen kann: Einfach den SVP-Chefideologen und Juristen Karl Zeller anrufen, der wird dann schon strategischen Beistand leisten und erklären, dass die Selbstbestimmung als solche ohnehin nur eine reine Hinhalte-Phrase ist, weil Grenzverschiebungen heute absolut "unmöglich" und "Science Fiction" sind. Dann wäre die schottische Unabhängigkeitsfrage endgültig "gelöst". Das Problem ist nur: Das Verhalten Großbritanniens deutet an, dass es doch gänzlich anders ist, als es die SVP gerne hätte. Es können sich wohl weder Großbritannien, noch die Europäische Union und auch nicht Italien über demokratische Mehrheitsbeschlüsse hinwegsetzen und ein zugesichertes Selbstbestimmungsrecht übergehen, ohne die eigene Existenzberechtigung arg aufs Spiel zu setzen.
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Samstag, 14. Januar 2012 um 19:49 Uhr |
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In Zeiten, in denen die Unabhängigkeit Südtirols die Diskussionen prägt und die heutige Autonomie immer deutlicher als Teillösung anerkannt wird, fragt man sich natürlich, wie es in Südtirol politisch weiter gehen soll. Nicht wenige sind dabei der Meinung, dass sich jene Oppositionsparteien, die für die Loslösung von Italien eintreten, zu einem Unabhängigkeitsblock und zu einer neuen "Sammelpartei" zusammenschließen sollten. Nun ist es in der Politik allerdings nicht so, dass man Wahlergebnisse einfach zusammenrechnen könnte. Es ist denkbar, dass dem Anliegen Unabhängigkeit am besten gedient sei, wenn es mehrere Parteien gibt, die alle in ihrem Sinne das Beste für ein unabhängiges Südtirol versuchen. Es ist irgendwie so, wie in Belgien, also in jenem Land, das europaweit neben Schottland wohl die besten Aussichten hat, eine Grenzverschiebung zu bewirken. Im flämischen Teil Belgiens gibt es nicht nur eine einzige Unabhängigkeitspartei, sondern gleich mehrere.
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Mittwoch, 04. Januar 2012 um 10:33 Uhr |
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Die Typen von "Nazi-Leaks" sind Verbrecher. Wir brauchen nicht lange über den gläsernen Bürger und seine Bedrohung durch den Staat schreiben, wenn sich Einzelne den Zugang zu allen Daten verschaffen und diese Daten dann willkürlich missbrauchen. Freiheit ist die Freiheit zum Anderssein. Selbstverständlich hat diese Freiheit auch Grenzen. Diese Grenzen legt aber der Rechtsstaat fest und nicht Einzelne, die sich ihr Recht willkürlich herausnehmen und "Freiheitskämpfer" spielen. Freiheit ist nicht die Freiheit zur Konformität. Wo sie das ist, sind wir auf dem Weg in die Diktatur. Dorthin will scheinbar manch einer von der extremen Linken: Welche Transaktionen jeder Einzelne durchführt, mit wem er kommuniziert, wo er was bestellt, welche Seiten er besucht, welche Pornos er sich anschaut. Die Jungs von "Anonymus" wissen alles. Freiheit gibt es keine mehr. Alles ist Erpressungsgrund. Das ist der Weg in ein totalitäres Regime und die Aushöhlung des Rechtsstaates. Selbst ernannte "Nazi-Jäger" bereiten dabei den Weg vor in die totale Gesinnungsdiktatur. Da gab es doch auch einmal so einen Spruch, angeblich von Ignazio Silone...
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