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Samstag, 24. Juli 2010 um 07:41 Uhr |
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Kaum zu glauben, mit welcher Präpotenz Rom im Schilderstreit auf Südtirol einwirkt. Plötzlich ist die Zweisprachigkeit für die Regierung das Um und Auf. Merkwürdig nur, dass man diese Zweisprachigkeit in weit wichtigeren Bereichen (Polizei, Medikamente,...) nicht durchsetzen will. Fakt ist: In diesem Konflikt geht es nicht einmal ansatzweise um die Zweisprachigkeit! Die entsprechende Argumentation ist fadenscheinig und suspekt ("Italienische Touristen könnten sich verirren"). Effektiv geht es um einen klar und deutlich ausgedrückten Machtanspruch Italiens, es geht darum, Südtirol einen gemischtsprachigen Stempel aufzudrücken und um die unmissverständliche Botschaft an alle Welt: "Dieses Land ist Italien und bleibt Italien"! Die Strategie ist alt: Die vermeintliche Gemischtsprachigkeit Südtirols war seit Tolomei italienisch-nationalistische Strategie, die dem langfristigen Ziel dient, dieses Land zu italianisieren. Darum geht es auch und vor allem den erfundenen und erlogenen Ortsnamen: Eine "Gemischtsprachigkeit" vortäuschen, wo es sie nicht gibt, somit deutschen und ladinischen Gegenden eine italienische Identität aufdrücken.
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Freitag, 23. Juli 2010 um 21:36 Uhr |
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Ai tëmpsc dl fascism à Mussolini adurvà la tatica dla despartizion di ladins te plu regions y provinzies, per scancelé nëus y l identità ladina dala cherta! L guviern provinziel ne à fat nia demanco che adurvé la medema tatica: mo al dì da ncuei ne dal nëus ladins nia tla sudivijion n „Bezirke“ te Südtirol! Gherdëina toca pra Salten-Schlern y Badia pro Puster. Tlo se damanden bën ulache ie duta la sensibilitá perdicheda dal Svp de viers de nëus ladins, avisa ëi che à cumbatù per l autonomia dl Südtirol. Y leprò mo l SVP, che l à tan sterscia per l cajo „Orfino“, desmostra nstëssa de ne avëi nia de contra a la tatica de despartizion di ladins.
Nëus ladins te Südtirol pertendon finalmënter de pudëi vester cunscidrei n „Bezirk“ ladin, per avëi plu autonomia te nosta dezijions! Sce l guviërn ie de contra a chësta pruposta, iel tler che I uel nes tenì sota control! “Me nëus ladins musson pudëi savëi ciche ie bon per nëus ladins!”, coche nes dij for l cunsier provinziel Pius Leitner!
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Freitag, 23. Juli 2010 um 11:06 Uhr |
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Zu faschistischen Zeiten hat Mussolini die Taktik der Spaltung angewendet, um uns Ladiner und unsere Identität von der Landkarte zu löschen! Die Landesregierung hat nichts besseres gemacht, als die gleiche Taktik anzuwenden: Noch heute werden wir Ladiner bei der Einteilung der Bezirke nicht berücksichtigt! Gröden gehört zum Bezirk Salten-Schlern und Gadertal zum Bezirk Pustertal. Da fragt man sich schon, wo die von der SVP angekündigte Sensibilität uns Ladinern gegenüber geblieben ist. Genau die SVP, die sich bekanntlich für die Autonomie des Südtiroler Volkes eigesetzt hat, müsste wissen, wie wichtig es ist, sich als Volk nicht spalten zu lassen! Genau die SVP ruft ständig zur politischen Einigkeit auf und sagt dem politischen Extremismus den Kampf an (zuletzt im Fall Orfino).
Wir Ladiner in Südtirol fordern einen ladinischen Bezirk bestehend aus Gader- und Grödnertal, um mehr Autonomie bei unseren Entscheidungen zu erhalten! Wenn sich die Landesregierung gegen dieser Forderung ausspricht, heißt dies klar und deutlich, dass man uns unter Kontrolle halten will! „Nur die Ladiner, können wissen was für sie gut ist!“ wie der L.Abg. Pius Leitner immer wieder betont, muss auch für die Landesregierung gelten.
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Freitag, 23. Juli 2010 um 10:43 Uhr |
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Von E. M. Arndt *
Facebook: Die politischen Parteien im Vergleich
Neuestens machte ich, als ich wieder einmal in Facebook herumstöberte, eine interessante und hoffnungsvolle Entdeckung.
Ich sah mir nämlich die Fanseiten der österreichischen Parteien an. Die Mitgliederzahlen spiegeln hier ganz und gar nicht die reale Stimmenstärke der Parteien wider.
Hier die Aufteilung in Österreich:
ÖVP (konservativ) 3.822 Fans SPÖ (sozialdemokratisch) 7.182 Fans FPÖ (national) 3.893 Fans Grüne (linksliberal) 2.983 Fans
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Donnerstag, 22. Juli 2010 um 10:58 Uhr |
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Politische Rück- und Austritte und die Folgen - Was zählen Verbindlichkeit, Verantwortlichkeit und Verlässlichkeit?
Es scheint „modern“ zu sein, dass Politiker irgendwann einmal im besten Alter aufstehen und abtreten, dass sie dann anderweitig Karriere machen oder sich einfach nur ins Privatleben zurückziehen. Roland Koch, Ole von Beust, Christian Wulff, Günther Oettinger, Dieter Althaus, Jürgen Rüttgers. Angesagt ist heute, wenn Politiker beweisen, dass sie nicht auf die Politik angewiesen sind, wenn sie zeigen, dass sie unabhängig sind und auch ohne Politik oder in anderer Position „können“.
Klassische Politiker und „Berufspolitiker“, die sich ganz der Politik widmen, sind in diesem Denken das „Allerletzte“. Damit auch all jene, die von der Jugendzeit bis ins hohe Alter ihren Mann und ihre Frau stehen und für die „Gesinnungsgemeinschaft“ da sind. Die direkten Folgen sind wohl weitreichender und komplexer, als man annehmen möchte: Langfristig gesehen verändert sich damit das Wesen und das Wirken der gesamten Politikerklasse.
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