|
Mittwoch, 01. Juli 2009 um 14:58 Uhr |
|
In der nächsten Zeit wird die Freiheitliche Jugend einige Aspekte zum Themenbereich Landwirtschaft ansprechen und ihre Ansichten darlegen. Bei der ersten Stellungnahme geht es um das Thema „Einheimische Produkte zuerst“.
Leider fällt mir immer wieder auf, dass in den heimischen Gastbetrieben nicht immer auf heimische Produkte zugegriffen wird. Das ist natürlich sehr bedauerlich, denn das Anbieten unserer Produkte in den Gastbetrieben ist nicht nur für die Bauern vorteilhaft, sondern gleichzeitig die beste Werbung für unsere gentechnikfreien und streng kontrollierten Erzeugnisse. Wenn man eine Skihütte im Pustertal oder im Grödnertal besucht, wird man sich schwer tun, einen einheimischen Wein zu bestellen, denn die Auswahl ist entweder sehr gering oder gar nicht vorhanden. Man bekommt einen billigen Merlot oder einen Verdicchio aus Venetien. Die restlichen Weine stammen entweder aus dem restlichen Italien oder gar aus Südafrika oder Chile.
|
|
Mittwoch, 01. Juli 2009 um 08:59 Uhr |
 In den letzten Tagen sind verschiedene Darstellungen über die Vorfälle in der Carabinieri-Kaserne Meran in den Medien kursiert. Dabei divergieren die Tatsachenberichte grundlegend und es ist noch immer nicht ganz klar, was damals in Meran in der Carabinieri-Kaserne vorgefallen ist.
Fragwürdige Verhörmethoden, Einschüchterungsversuche durch die Polizeibeamten und die Überschreitung bestimmter humaner Grenzen sind immer wieder ein Thema und zwar weltweit. In einem freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat darf es aber niemals so weit kommen – schon gar nicht durch Staatsbeamte. Es muss sowohl im Interesse der Staatsbeamten, als auch der Bürgerinnen und Bürger stehen, dass alle Verhöre auf Video aufgezeichnet werden. Sollte der Zweifel entstehen, dass in der Verhörkammer klare Grenzüberschreitungen vorgefallen sind, dann sind die Video-Aufzeichnungen als gerichtliches Beweismittel heranzuziehen. Ohne Video-Beweise kann es hingegen immer wieder zu fragwürdigen Situationen kommen, die nie ans Tageslicht geraten.
|
|
Sonntag, 28. Juni 2009 um 12:58 Uhr |
|
Die Freiheitliche Jugend verbrachte von Samstag, 27. Juni, bis Sonntag, 28. Juni, arbeitsame und effiziente, aber auch gesellige Klausurstunden im Sarntal, bei denen der Spaß nicht zu kurz kam. Von Reinswald aus ging es mit dem Lift zur Bergstation und von dort aus zu der auf 2094 Höhenmeter liegenden Getrumalm. Die Alm liegt an den Südhängen des Plankenhorns im gleichnamigen Getrumtal und befindet sich auf einer herrlichen Panoramalage mit Blick auf die beeindruckenden Sarntaler Alpen.
Das Klausurwochenende sollte die Funktionäre der Freiheitlichen Jugend aus allen Landesteilen zusammenbringen und eine Diskussion über die zukünftige Entwicklung anregen. Teil der Diskussion war die Erstellung organisatorischer Richtlinien, die Besprechung der nächsten, wichtigen Aktionen und Planungen für den Landesjugendtag 2010.
|
|
Mittwoch, 24. Juni 2009 um 09:35 Uhr |
|
Manche Aussagen sind einfach falsch. Sie können noch so oft wiederholt werden. Sie bleiben aber falsch. So zum Beispiel die Aussage unseres Landeshauptmannes, eine Sportnation Südtirol widerspreche dem verbindenden Geist des Sportes. Das kann eigentlich nur jemand sagen, der eine bestimmte Verbundenheit mit dem Staat Italien hat. Denn für viele Südtirolerinnen und Südtiroler wirken die Südtiroler Sportler unter der italienischen Trikolore nicht verbindend, sondern abstoßend und befremdend. Wenn die Sportler dann auch noch zur italienischen Staatshymne anstimmen, dann entspricht das nicht einem fortschrittlichen und verbindenden Geist, sondern dem Nationalismus des 19. Jahrhunderts. Verbindend könnte nur ein unabhängiges Südtirol aller drei Sprachgruppen wirken, das auch im Sport als solches auftritt und mit dem sich alle Südtiroler identifizieren können, nicht nur Teile davon. Aber es ist verständlich, dass der Landeshauptmann von einer Weiterentwicklung der Südtirol-Autonomie nichts wissen will. Denn damit hätte seine Politik, die sich auf die Verwaltung der Autonomie beschränkte, eindeutig versagt.
|
|
Samstag, 20. Juni 2009 um 19:55 Uhr |
|
Schon des öfteren verwies die Freiheitliche Jugend auf die Missstände rund um das Bozner Bahnhofsgelände hin. Abgesehen davon, dass alles veraltet, verschmutzt und teilweise auch unhygienisch ist, fehlt es auch an den nötigen Infrastrukturen, um den Zugreisenden ein angenehmes Gefühl zu vermitteln. Der jetzige Bahnhof wirkt einfach ausladend und niemand hält sich dort länger auf, als nötig. Wenn unsere Gäste am Bahnhof eintreffen, wird ihnen von Bozen kein guter Ersteindruck vermittelt.
Jetzt ist es aber endlich soweit, die Planung für einen neuen Bahnhof hat begonnen und man wartet schon gespannt auf die ersten Entwürfe. Doch leider gibt es schon im Vorfeld Diskussionen darüber, ob der Bahnhof verlegt wird oder ob er am selben Standort bleibt. Das Komitee „Rettet den Bahnhof“ spricht sich strikt gegen eine Verlegung des Bahnhofes aus und auch ich bin der Meinung, dass der jetzige Standort weitaus besser ist, als der neu geplante.
|
|